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Fibromyalgie

Bei der Fibromyalgie handelt es sich um eine häufige Erkrankung, die mit chronischen Schmerzen im ganzen Körper, unter Bevorzugung der Sehnenansätze und der Wirbelsäule einhergeht. Viele Fibromyalgie-Patientinnen (Männer erkranken deutlich seltener) haben einen langen Leidensweg hinter sich, bevor die richtige Diagnose gestellt wird. Oft wird unter der Annahme von ursächlichen Bandscheibenvorfällen oder krankhaften Veränderungen der Sehnenansätze operiert - mit in der Regel weiterer Symptomzunahme, da die Ursache der Erkrankung durch die Operation nicht beseitigt wurde und womöglich durch die Operation weitere Schmerzauslöser geschaffen wurden.

Das moderne Krankheitskonzept der Fibromyalgie begreift die Erkrankung heute als Schmerzsyndrom mit körperlichen, aber auch seelischen Auslösern. Manche Patientinnen haben traumatisierende Erlebnisse hinter sich, die zu einer “Bahnung” von Schmerzeindrücken und zur Entstehung eines Schmerzgedächtnisses führen können. Weitere Informationen zu metabolischen und neuroendokrinen Aspekten der Fibromyalgie finden Sie hier.

Die Therapie muß multidisziplinär sein und sollte eine aktivierende Physiotherapie, eine eher zurückhaltende medikamentöse Behandlung und eine auf den Einzelfall abgestimmte psychotherapeutische Betreuung umfassen.

Das Meerbuscher Rheuma-Zentrum bietet eine abgestimmte Palette an Therapieoptionen für Fibromyalgiepatientinnen: sowohl die Akutbehandlung bei schweren Schmerzschüben wie auch Kurse zur besseren Krankheitsbewältigung werden angeboten.

Weitere Informationen zu diesem Krankheitsbild finden Sie hier, und auf der Homepage des St. Elisabeth-Krankenhauses.