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Chronische Polyarthritis

Eine chronische Polyarthritis erfordert bei manchen Patienten eine zeitlich befristete oder dauerhafte Cortisonbehandlung.

Menschen mit einem Mangel an Cortison, z.B. bei der Addison-Erkrankung, können Symptome entwickeln, die denen einer chronischen Polyarthritis gleichen, nämlich Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschwellungen und erhöhten Entzündungswerten.

Die Konsequenz für die praktische Arbeit in der Klinik ist, das Cortison “mit Augenmaß” zu dosieren. Einzelne Patienten brauchen einfach mehr Cortison, weil die Wirkung des Hormons geringer ist, andere Patienten entwickeln schon bei niedrigen Dosierungen Nebenwirkungen. Aufgrund der bekannten Cortison-Nebenwirkungen sollte bei jeder Therapie ein Ersatz durch andere Medikamente angestrebt werden. Eine wichtige Alternative zum Cortison ist die Basistherapie, z.B. mit Methotrexat, und ein dauerhaft zu hoher Cortison-Bedarf einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung stellt einen gewichtigen Grund dar, dem Patienten eine Cortison-einsparende Basistherapie vorzuschlagen.

Weitere Informationen zum Einsatz von Cortison in der Rheumatologie finden Sie unter www.immunendokrinologie.de